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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1441-1442
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^ jt,cnig Aeste und viel Knoten. Sem Holtz

mleichi zu zerbrechen. Seine Blüte hat einetuncfclgrünc Farbe, und einen Steckrüben Ge-schmack. Die Frucht wird einen Schuh lang,«,d so dick als eine Rübe, ist mit 8 Ecken gezie-lt, im einer hellen Farbe zwischen graui undrin, inwendig weiß und marckig in viele Fache

^theilet, darinnen ein grüner und sehr mür-d» Zainnen liegt, wiewohl er einen schärftenWinack hat, als das Laub. Man ißt dieseZach! gekocht, und verkauft sie auf dem Mark-ti, tric in Europa die Bohnen. Die WurtzelksFaumes wird für ein vortreffliches MittelW ansteckende Kranckheitcn, Gift, und denW giftiger Thiere gehalten. Allgemeine Hi-swm der Reisen rc. XII. Band p. 674 .

Motion, s. Mandragora.

Mormyrui, ein Seefrsti) aus der Classetat, welche eine cintzige lange Floßftdcr amWm und einen beinernen Gaumen haben,«ÄßeMuscheln fressen.

Momarpos, Chenopodio - Morus , ein^d»!erge(chlccht mit fasichten Blumen (Floreiismiw) und saftigen Saainen gleich einer

®oiiliwmi.

Marochtus, (".Terra.

Morpimea, Feuermaal, ein rother über dasEeichtsich erstreckender Fleck, welcher die mensch-et Gestalt beschimpfet. Es bestehet diese^Ackhcit in einer unordentlichen Mischung derHuiigcfäffe und Mangel der Epidermis. Jns-R'in ist es eine durch Schrecken dem Kinde,Ehrend dessen Leben in Mutterleibe eingedrucktemgkstalt.

Mm, der Tod, die Absonderung der ur«lichen Seele von dem Leibe, durch den Stildes Hertzens und aller Säfte; entwedl^ lählingen Umsturtz aller das LebeMmden Ursachen, oder langsam, durch c>»chliches Abnehmen der Kräfte,und

-ober Tabelta, Morsellm, firSchatzkammer.

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eine Formul eines trockenen, süssen, aus Zuckerund Gcwürtzen rc. bestehenden Medftamcnts.Hierzu wird erstlich Zucker q. I'. in einem destil-lirten Wasser solviret, und uachgehends zur rech-ten Conststentz gekochet, dann thut man nach Be-lieben mancherley Gcwürtze dazu, und bestreuetsie mit klein zerschnittenen Blumen zur Zierde;wegen des guten Geruchs kann man auch destil-lirte Oele, als Cinnamoir. Caryophyll. Nuc.Mosch. &c. oder wohlriechende Essenhen, alsEssent. Ambra; &c. dazu thun. Exempla kön-nen seyn:

MorfiiU analeptici dispens, brandenb.R Amygdal. dulc. recens decort. Pislac. de-cort. ana Zvj. Pinenr. recent. gj3. infundir esin warmen Aqua Rosar. eine Stunde lang, dannlaß es trocknen, schneide es klein, und thue dazuRadie. Ciebor, condit. Ziij. Cortic. Citr. con-dit. Anrant. eond. Nuc. Indic, condit, ana Ais.Flor. Anrant. cond. 7. Conserv. Rosar. $ß.Flor. Tunic. Als. Sacchar. Canar, iny Ros.& Cinnam, ana q. s. dissol. zviis. Olei destill.Macis gr. vj. Mosch. Ambr. ana gr. j. M. f.1. a. Mors.

Morsuli Äntimoniales s. Restaurantes kun-ckelii. R Amygdal. dulc. exeort. Pinear.recent. ana. Cinam. acut. Aj. Cardamom.min. 7 ß. Antimon. Ungar, crudi in pulveremsubtiliss. trit. 5 iii(3. Sacchar. Canar. Aqu. Ros.& Cinnam, ana soluti Fiv. f. 1. a. Morsuli.Sie werden in der Kratze, übel tractirtcn Trip-per und Reiffen in Gliedern gelobet. Früh undAbends Zij. bis Z(3. zu nehmen.

Morsuli contra ardorem ßomachi, ©OOÖ*movfeüen. R Bol. Armen, praspar. 3j. Co-rall. rubr. prarp. A/Z. Cretse cum Aqu. Rosar.prwp. 5 / 3 . Cinnam. C. C. prxp. Lap. Percar.

! prxp. Oc. cg pr<ep. Matr. Perlar. prwp. anaI J/3. Macis, Mastich. el. Nuc. Mosch, ana 9j.Pulv. Sem. Cydon. A. Sacch. in q. s. v Ros.dissol, jfviij. f. l.a. Mors. Dosis $ß. his zj.Morsuli de citro praefer vativi. R Condit.Nyy Y Pulp.