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nc Häutlein mitten unser dem Bisam zn finden,ivelchcs ein gut Anzeichen, daß er also gewach-sen. Äusser dem Sacklein wird der schwartz-Lraue, so nicht naß und dünn ist, auch einen»rberstarcken Geruch hat, für den besten gehal-ten. Er wird hauptsächlich wider die Schlaf-sucht, Schlagflüsse, Melancholey, Brustkranck-Heitcn, Ohnmachten, Hertzklopfen rc. gerüh-anet; er stärcket den Magen, zertheilet dieWin-Le, stillet die Colic und anders BanchschmereHen, er erwärmet auch die erkalteten Geburts-gliedcr hey Manns-und Weibspersonen. InOffcinen sind bekannt die 8gecies Di-amoschiduic. & amar. und bie Trochisci Moschardini.
Moßouade, heist der graue Zucker, wel-cher gleichsam das Fundament und diejenigeMaterie ist, aus welcher alle andere Sorten desZuckers gemacht werden; muß weißgrau, tro-cken , nicht fett und schmiecicht seyn, auch soviel möglich, nicht nach dem Brande undFeuer schmecken.
Motaci’la, Passer aquaticus, die B^cH-skeltze, eine Art kleiner Vogel, ohngcfehr sogroß als ein Krametvogel, scheckigtcr Farbe,Hohen Beinen, mit sehr langen immer beweg-bichcm sssrop>vAicr ode'L Schwantze. Halt sichgern an Flüssen, Weihern, Gräbern und Bä-chen auf. Man theilet sie insgemein in dieschwartzkehlichtcn und gelben.
Motor, der Beweger, die bewegen-de Urjache, ist eine Kraft ausser dem bewe-genden Werckzeuge, welche nach der Geschick-lichkeit des Werckzcuges einen gewissen Wider-stand überwieget, und den Cvrper, gegen wel-chen das Hebezeug sich stemmet, beweget.
Motusy die Bewegung, als ein Grund-satz der Naturlehre, ist der Cörpcr Fortgang ineiner gesetzte» Zeit nach Befinden der bewegen-den Starcke, durch einen bestimmten Raum,bis zum Stillestand, welcher das Widerstehen
des eigenen Gewichts eines jeden Cörpers zum
■’ che eines Cörpers hak, und je glatter die U-che, über welche die Bewegung geschicha, jiungehinderter und schneller ist die BmWzselbst. Die runden Kügelchcn haben toi»nigsten Widerstand, weil sie durch ihr chchUcbergewlchte von der Are abgedrehet md ge-rollet werden, wenn die bewegende Ursiche duEindruck gemacht. Die Bewegung ist ft-derlich den fiiessenden Theilen eigen, als wel-che aus runden sich selbst umtreibeM Adoch den Eindruck sehr leichte empstiitmd, sti-nesweges zusammenhangenden Kügelgm ssftchen, und je fiiessendec sie, je MgmGrsie sind; denn sobald schwere, fette, sch»tzigte, irdische oder gebildete Theilgen stchm-mischen, ist der Widerstand grösser tiiiMifBewegung langsamer; daher die M«i;>quemlichkcit von dem Einfachen i» dr»abhänget, so weit als die LebcnWc ««sichseyn können. i
Motus jhiimalis, die sinnliche BlM-gtttlg, da sich der gantze Mensch und d«Theile Stück vor S>ück, die binmcmn!»Leibe rc. bewegen; dizser Haupttirsichdie Lebensgeister, angesehen sie durch dir äßn»veir zu den beweglichen Fasern, alsdrmM^zeuge der Bewegung, gekracht, dieselöc» #blasen, und also die verbundenen Hckmeinem 8^3110 oder Raum zu dein «iMbringen.
Motus Convutfivi, widernatM'iiche tötsolche Bewegungen, da ein oder desre Theil des Leibes wider den Wille» undNatur beweget wird; solche Bewegungen m-den auch Lonvulstones genannt, und Mhen, wenn die gezwackten Fibne **
' Ungestüm zusammen gezogen werden, ^s der nachlassen. Die Ursachen und Cur l»mc» mit dem Krampf übercin, wer»» «»^dem Titul 8r>asmns zu sehen. ■Motus Criticus, dic tcaflU'bcVlf^ ;
Grunde fj«f, je weniger Ungleichheit die Flä-
in Rrüuct'heiceu, welche mit Mw 11 ^