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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
1483-1484
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sciens, das Hintere Schienbeinmauslein,nimmt seinen Anfang von beyden Schienbei-nen, wird in das innere Theil des Vocderfuß-'deines eingepflantzet.

Muscidus transversalis Colli, das gwerch-inäusleiir des Halses, kommt her von fünf ^oder sechs überzwerchen Fortsätzen der Wirbel-beine der Brust, und wird in die überzwerchenFortsätze jeglicher Wirbelbeine des Halses ein-verleibet.

Musculus transversus Abdominis , düS

Heberzwerchmäuslcm des llnrerbau-ches, liegst gantz zu unterst, entspringet vonden Zwcrchfork,atzen der Lenden und Wirbel,und endiget sich in der weisen Linie.

Musculus Trapezius, f.Muscuins cucnllaris.

Musculus triangularis Thoracis , das drep-eckigte Brustnrauslein.

Musculus Triceps , das drepkopfrchteHauptinauslem, entspringet init einem drey-fachen Haupt, vom Anfang, Mittel und Endedes Schaambcins, und wird in die rauhe Li-nie des Gchenckelbeins einverleibet.

Misruli Trigemini, die Öl'CyööppdfCnMauslem der Hüfte, derer sind drey, wel-che sich alle in der Höhle des grossen Ümwen-ders endigen.

Musculus Trochlearis das tPtnöß. oderRollenmauslein des Auges, wird auchdas verliebte genannt, weil verliebte Perso-nen einander gleichsain mit herumdrehenden Au-gen ansehen.

Musculi väfli Tibiae, öic. grossen tllttUß*lein des Schienbeins, derer sind zwey, alsdas inwendige, so theils von dem kleinenUmwender, theils vom Nacken des Schenckel-deins herkommet, und steiget zum Schienbeinhinab: und das auswendige, kömmt vonder Wurtzel des grossem Umwenders und demnahgelegenen Schenckelbein, und steiget bey derauswendigen Seite des Schenckelbeins zumSchienbein herab.

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Musulus Zygomaticus, heissdäs^stU,

den Mundmauslein, an einem Lck kzOiL somatici, 'am andern aber sich:ijan der Bereinigung beyder Lippen, undmch,den Mund weiter offen.

Muscus , Mooß, einKrautergGchchnc bekannte Blüte und besondere FruchGs»deren Betrachtung dieser grossen PflachMt-nung Unterschied macht. Sie sind von fonLi.chen unterschiede», in Ansehung dessen, ich»!trockene, diese aber saftige Blatter hoben. DieHauptgeschlechter der Moose werden ch h-stimmt:

Die Moose mir geraden HücgeiiM. Lnprmlis, mit engen Graßblattcrn,his-sen Alliis, Frauenhaar; mitbmtllM-tern, nach Aehnlichkeit einiger bck««Krauter, heissen Hypna, wie Filix Or-nitliopodium, Taxus, Hcyde

Die .Moose mit schiefen Hücgcn, his-sen Brya, und sind nach der imzkmdKürtze ihrer Stengel der Figur ihmBlatter fthr unterschieden.

Die Moose, welche Achrm mm,und Mehl ausstanden, W»b'copoclia.

Die Moose, welche Aehnlichkeitden Liehen haben, heissen ki-naflra.

Die liVassermoose, heissii Sphag«^

Muscus arboreus, s. Pulmonarius^ >'dien nrborescens, Pulmonaria arborea, J.1Wgenkrauc, Baumsiechten, B-um»genkraut, bestehet aus breiten lederegen»'pen, so an den alten Eichen und andern *mcn gefunden werden; hat eine

de und etwas anhaltende Kraft, wird u-.

gen in.der Lungen,uchtininnerlich gebrauchet, äusserlich st'Bluten, zu Pulver gestoßen, und «'Scken, s. Indien. , u! i

Muscus Capillaris, f. Adiantun ^