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'fajjcidm, der kleine Ccderbaum, istdes Cedernbaums, mit vielen Aesten„ls mi! Flügeln besetzet, hat ein röthlicht Holtz,ad riecht wie Cypressen. Aus diescin BaumeßD ein helles und durchsichtiges Gummi,«W der rothe und wahre Sandarach, aberksrer ist, daß man an statt dessen sich des ge-iin Wacholdcrgummi bedienen muß. VonKiiHche dieses Baums wird auch ein schwar-|ccOel, Cedria, oder Oleum deCade genannt,
Oxycidrus Phceniceci, f. Juniperus.Oxipccos, ein Kräutergeschlccht, mit vier-Ultmch! regnlairen Blumen und einer safti-W glicht, oder vielkörnichter Beere.
Qxpatum, ’ojrvxgetTov, eineschung des Eßrgo nur t£A.|]ci\
Oxpomm, ist ein Zunahme eines gewissenfijfenS. blanca kd . in Lexic. Medic.trauet cs ein öricbpfJajliT, die Descriptionbtss Pflasters ist unter demTitulLinplasirurni« fiadr».
y,h, ’ogvyxAa,, saure Milch.Oxßapathum, f. Lapathum acutum.tyme!, ist eine Compositio», in Form ei-Eyrups, welche aus Eßig und Honig be-schi. Sie ist entweder schlecht, simplex, oderfielen Ingredientibus zusammen gesetzt;fWt wird es also bereitet: "
R scharfen Weineßig tfcj. Brunnenwasser%• Honig tsiij. Der Honig wird erstmit dem Wasser gekochet, und unter demKochen wohl abgeschäumet; wenn das Vbchirahe alles verkochet, wird der Eßiggethan, und damit aufgesotten. Ei-nige lasten das Wasser weg, und nehmen««r Eßig allein.
«chsm wurde dieses Mittel in der Epile-I' Hüftweh und langwierigen Fiebern häufighauchet; man fetzet cs zu den Decoctis, de-und laßt es zu 2, z UntzenZc». Aeußerlich dienet es zu Gurgel-
wassern in Geschwulst der Speicheldrüftn, imGcorbut des Mundes, und der Braune. Vonden Compositis find Oxymel scilliticum undhelleboratum die bekanntesten.
Oxynltron, ist der Nahme eines Pflasters,dessen Beschreibung hat aetius 1.1 z-, c. 17.
Oxifphlegmaßa, eine große und gefähr-liche Entzündung, « 1 k e 0 c r. de Morb.Virg. II. 22.
oxYPORON, ein Medicament, das leichtdurchdringet, dergleichen find die äulina, vola-tilia, spirituosa.
Oxijregmia, ’O su^sy/utet, Aufsteigender Saure aus dem Magen.
OxijrinchiiSy ein Fisch, mit einem langenSchnabel. Cin Geschlcchtscharacter vieler Fi-sche. Insonderheit aber heißt Oxyrinchus derchjadelfsch oder Lphyrwna.
Oxyrrhodimm, ’oßv^oS'isw, ^Fosenes»fg, bestehet aus Eßig und Rosenöl.
Oxyfitccharüm, EfigZucker, ist ein flics-fend Medicament, so aus Eßig und Zucker be-reitet ist. Also findet man des ludovici
Oxysaccharim Emeticum , oder Brechefsigzuciier, also bereitet:
IL OrociAletallor. Ziij. Aceti cornrn. ^x.fetze dieses drey Tage am warmen Ortezusammen, agitire es, heknach filtrire es,dänn thue gleich so viel gekochten Zuckersdazu, verwahre das Glas wohl im War-men, bisher Zucker zergangen ist. DieDosis davon find Zij. bis vj. Kindernaber von einem Jahre giebt man gutt. vj.bis vij.
Oxijtriphijtton, f. AcetofeSla.
Ozaena, ’ößetiva, ein Ncksengeschrvür, istein altes, faules, garstiges, schorficht- und stin-ckendes Geschwür, hat seinen Sitz im Innerstender Nase, greift erstlich die weichen Theile an, mitder Zeit auch, vermöge der sehr grossen Schär fe,die Knorpel und Beine selbst, macht sie dabey auchcariöse. Die Ursache find scharfe, und beynahe
eyende