vili
Modelle vor allen Abbildungen und Kupfer«stichen nicht, wären letztere auch noch so tref«send, noch so treu und tauschend?
Wenn der Kupferstecher oder Maler inDarstellung der bedeckten Schönheiten, z. D.an den Gewölben in den Gangen, seineZuflucht zu Vereinzelungen nehmen und sodas unzertrennlich Verbundene trennen must,Verkürzungen, Verbergungen in Schatten,Zusammendrückungen ins Gesetz der Per«spektive nöthig hat, und doch immer nur«inen Theil des Gebäudes zeigen kann; sosieht man hier jeden Theil an das großeGanze nach der Ordnung geknüpft, die ihrder Künstler, seinem Verbilde gemäß, sobestimmt geben konnte.