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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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Seite
58
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Deim Einkaufe des weisfen Kontei muß man jenen wählen, der in schönenebnen Tafeln ausgebreitet, glatt und leichtist, keine Knoten, Knöpfe oder Hügel,noch Risse und Löcher hat, weich, beug»sam, mäsig dick, aus» und inwendig grau»gelb, und wenn man ihn aufschneidet, dichtund gleich, aber leicht und glatt zu schnei»den ist. Der schwarze muß auswendigschwärzlich und inwendig geiölich aussehen,übrigens aber eben die Eigenschaften haben,wie der weiße. Je schwärzer und dickerdiese letztere Gattung, desto besser ist sie.

Zu felloplastischen Arbeiten kann manalle Gattungen nützen, nachdem man dieFarben, die Dauerhaftigkeit oder das Der»wittern des Mauerwerks anzeigen will;doch ist in der Regel die schwarze dichte Gat»lung auch hier die beste.

Wir bekommen unsern Kor? von Dourdeaux in Tafeln, die anderthalb Ellen lang,