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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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eines Tempels > dessen Inneres man nichtsehen kann, der Aufriß von allen Seitenhinreichend.

Der Dachriß ist selten erforderlich. Hin«gegen findet bei eingestürzten Gewölben,Bögen und Temxelhaüen auch wohl einGrundriß der Decke, wie des Bodens, statt.

Je vollkommener ein Gebäude ist, destomehr Risse braucht der Baumeister. Die-ses Verhältniß kehrt stch bei dem Fellopla«stiker um. Je vollkommener ein Gebäudeist, desto einfacher wird seine Zeichnung, jeverwüsteter, je zerstückelter, desto mehrZeichnungen feiner einzelnen Theile crfor«dert es »och außer dem gewöhnlichen Risse.

Ich habe schon gesagt, daß man sichein gewisses System, ein bestimmtes Maaßfestsetzen müsse, nach welchem man seineGebäude in Kork ausführt. Dieses giebt