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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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121
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fatti gelang. Daher findet man noch àM»ern, an denen man die Fugen kaum'bemerkt; hie und da ist die Zeit mehr oderminder tief eingedrungen, oder das vereinig,ke Bemühen der Menschen ließ zerstörendeSpuren zurück. Es giebt also kaum be-merkbare, mehr bemerkbare, enge, weit-auseinandersteheude Fugen und ganz ver-schobene Würfel.

Ein leichter Pinselstrich, oder ein Schnittnur wenig auseinander gedrängt, deute die«rstern fast unmecklich an. Bei den mehrbemerkbaren bediene man sich gebranntenKorks, oder sogenannten spanischen Schwar-zes mit Branntwein angemengt und dannmit Leim, und streiche es mit einem Haar-pinsel auf die Fugen, oder reibe es, nach Artder Ebenisten, trocken und mit Behutsamkeitein. Bei eng ausrinanderstehcnden Fugenkömmt es auf die Dicke des Spatiums an,das man hinein treibt,