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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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199
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legt ein Stück darauf, stürzt so viel Ringedarüber, bis es bedeckt ist, legt dann einePlatte darauf, und wieder ein Stück, dannwieder Ringe u. s. f. Zst die Masse hierso hart gebrannt worden, als das gemeineTöpfergeschirr, so haben wir Disquitt.

Gewöhnlich wird es nicht gemalt, essey denn, daß man die alte Sceinfarbe ge»ben wellte, oder, wie es hie und da beigothischen Verzierungen der Fall ist, dasbuntgefärbte Original nachahmen wolle. Zndiesem Falle muß das gemalte Disquitt nocheinmal gebrannt werden.

Will man die Basreliefs von braunemThon formen, so ist es vorzüglich nöthig,ihn sorgfältig zu säubern und besonders vonKalkstcinchen zu reinigen, ihn mehrmals zuschlemmen, und nachdem er in die Form geedrückt worden, im gewöhnlichen Töpferofenzu brennen. Diese Masse ist nicht so schön.