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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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sie fleißig, und leimt sie allenthalben an,und damit sie sich nicht abgeben, preßt mansie mit mehrern Schraubenprcssen, derensich auch die Tischler beim Leimen bedienen(4), an allen Orten an. Unter diese«Pressen muß das Modell mehrere Tage blei«ten,bis es trocken ist. Dann werden dieStel»len mit Moos belegt, oder wo sich schwarzeErde zeigen soll, mit Lack überstrichen, undmit dem kürzlich genanntenStaub überpudert.

Diese Arbeit ist eine der mühsamsten,und setzt die Geduld des Künstlers auf eineharte Probe. Manchmal werden vierzigund mehrere Winkelschnittchen Pappelschaa»le erfodert, eine einzige Erhöhungoder Vertiefung herauszubringen. Fort-laufende Felsenbänke, niedrige Man»erstücke, die am Wege sichtbar unter Moos UNd Erde fortlaufen, werden mit Kork » oderBimsteinlagen, nach den Regeln der Fel»loplastik angemerkt (5). Erdfälle, wüste Fel-sen und Sandgegenden, werden aufporösen