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Felloplastik oder die Kunst Modelle von antiken Gebäuden in Kork darzustellen / [Theodor Ferdinand Kajetan Arnold]
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oder Gras zu geben; schmelze es. WenneS vLllig flüssig geworden, gieße man es inein Leinwandsäckchcn, durch welches manes mit genetzten Fingern drückt. Es er-scheint alsdann außer dem Säckchen in Ge-stalt der zartesten Faden, beugsam, undläßt sich leicht auf dem Boden ansetzen.

Falbes Moos kann durch die Vermi»schung der Farbe mit dem Wachse, oderauch von natürlichem Moose dargestellt wer-den, wenn es zuvor in Wachs gerauchtwurde. Sollten die zarten Blätterchenund Hälmchen aneinander kleben, so über-fährt man, wenn es herausgezogen wird,mit einer kleinen Dürste. Dieses muß be-hutsam und schnell geschehen, ehe das Wachsgerinnt. Der Wäldern und unter Baum-gruppen wird das Moos eher auf den Kork getragen, ehe die Bäume aufgesteckt wer-den. Bet grünen Wiesen ist es das letzte.