Vorrede» 9
einfachste, Leute von mäßigen Fähigkeiten fas-sen sie sogleich, sie überhebt den Geschichtschrei-ber der Mühe, zu erfinden, sie hat selbst überdie andern Methoden einen gewissen Vortheil,sie zeigt die Begebenheiten in der Ordnung, wirsie vorgegangen sind, sie ist folglich ein treuere-Gemählde des Wirklichen mit allen seinen Um-standen.
Aber von einer andern Seite ist in einer Ge-schichte von einigem Umfange nichts ermüden-der, als diese ängstliche Beobachtung der Zeit-ordnung. Dieser Plan zeigt niemals eineganze Begebenheit, ein ganzes Gemählde, son-dern alles stückweise, ein Theil einer Begeben-heit, ein Theil eines Gemähldes, und dieseStücke, die keine Verbindung, keinen Zusam-menhang haben, können nicht tief in die Seeledes Lesers dringen. Die Verbindung der Be-gebenherten, die Einheit, die Vollständig»kett des Gemähldes allein, können sich derEinbildungskraft bemächtigen, und einen dauer-haften Eindruck machen;
Isnmm keriez iunÄursyue poliern!
In den Jahrbüchern hat der Leser die Zeitnicht, einen Antheil zu nehmen, und es wäre