Vorrede. 2e
thums dadurch, daß er sie nicht nachahmt, nurdesto ähnlicher ist. Er versteht, die Begeben-heiten und die Menschen zu schildern, die Na-tionen und die Könige zu richten, er giebt derEinbildungskraft des Lesers große Gemählde,und der Seele dauerhafte Eindrücke.
Wir haben im Französischen einige Stückebesondrer Geschichte, die der schönsten ZeitenGriechenlands und Roms würdig sind. Vondieser Art sind verschiedne Werke des AbtesSt. Real, und des Abtes Vertot, selbst der soschätzbare Entwurf einer Geschichte der Ver-schwörung des Wollenstem von Sarrasin, indem man eine große Manier und große Zügewahrnimmt; von der Art sind vornehmlich dieDenkwürdigkeiten des Cardinal Retz, vielleicht(die Form ausgenommen) das vortrefflichsteMuster in der historischen Gattung, das dieFranzosen haben; von der Art sind auch noch,das Leben des Kaisers Julian von dem HerrNAbte de la Bletterie, das mit so viel Weisheitentworfen, und mit so viel Zierlichkeit geschrie-ben ist; das Leben Ludwigs des XI. vom HerrnDucloS, welcher den Einfluß und die natürliche
Herrschaft der Philosophie über die Geschichte s-
fühlbar zeigt, u. s. w. Wir sind wett enr»
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