Band 
Erster Theil.
Seite
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z4 i Einleitutig. '

Schottland, Jacob der lV. ein edelmütiger aberschwacher Bundsgenosse einer unterdrückten Macht,hatte den Franzosen zum Vortheil den Engländerneine Diversion in England machen wollen, und warCept. dabey getobtet, und seine Armee in Stücken zer-hauen worden. Was vermag nicht eine geliebteFrau! Ludwig der Xil. ertrug allen diesen Schimpf,alle diese Widerwärtigkeiten ; Anna von Bretagnetröstete ihn durch ihre Freundschaft, stärkte ihn mitihrem Muthe; diese so nothwendige Zuflucht wirdihm auch entrissen, und, seinen Schmerz vsllkom^men zu machen, fängt sein Volk an, zu leiden.

Bey aller seiner Niedergeschlagenheit hielt erdafür, daß seine Pflichten gegen das Gedächtnißseiner Gemahlinn den Pflichten gegen den Staat,und gegen seine Familie, weichen müßten. Die, Zeit war nunmehr gekommen, die Hindernisse auf-zuheben , welche diese Königinn die Schwachheitgehabt hatte, der Vermählung der PrinzessinClaudia mit hem Herzoge von Vakois entgegen znsehen; diese Vermählung wurde den ,8. May 1514zu St. Germain-en-Laye geschlossen - ).

Die Prinzessin brachte ihrem Gemahle, außerBretagne, in dessen Besitz sie Ludwig der XU gleichdamals setzte, außer ihren Ansprüchen auf Meyland,auch die Grafschaften Ast, Blois, Etampes, Ver-tus, Coucy und Montfort-l'Amaulry zur Mitgift;sie brachte ihm eine weit schätzbarere Mitgift in ih.

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