Zo Einleitung.
halten, welcher meldet, daß erst nach dem TodsLudwigs des XU. Franz der l zu dem Herzoge vonSuffolk gesagt habe 4): „Ich weis Ihre Gehn.„nungen für die Königinn, und die Gesinnungen„der Königinn für Sie. Wenn der König von„England, mein Bruder, mit dem ich in Bünd.„niß und Freundschaft bleiben will, sie billiget, so„machen Sie, daß er mir es schreibe. Bis dahin„versprechen Sie mir, daß Sie nichts unternehmen„wollen, worüber er und ich Gelegenheit zu Mis«„vergnügen haben könnten. Ich verspreche dies,„versetzte Suffolk, und ich bin es zufrieden, daß„mein Kopf für mein Betragen Bürgschaft sey.,,Kaum hatte die Furcht dieses Versprechen gegeben,da es die Liebe schon brach. Drey Tage nach die.ser Unterredung heirathet Suffolk ingeheim dieKö.niginn, der König erfährt es, läßt ihn vor sichkommen, und sagt ihm: „Sie wissen, welchen„Vertrag wir gemacht haben, und wozu itzt die Ge-rechtigkeit mich verbindet. „ „Ich weis es, ver.„setzte Suffolk zitternd; aber wenn Sie die Liebe„kennen, so müssen Sie die Fehler vorzüglich ver.„zeihen, die sie verursacht. „ „Ich verzeihe Ih.„nen nicht, und verdamme Sie nicht; ich^'will es„dem Könige von England, meinem Bruder,„schreiben, Ihr Schicksal hängt von ihm ab.,,Da Heinrich der VUl sah, daß er seinem Lieblingeden Kopf nehmen, oder ihn für seinen Schwager
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