Band 
Erster Theil.
Seite
69
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Einleitung. 69

endlich wurden so viele Verbrechen bestraft. Einungarischer Großer von der Partey der Königinnenverschaffte diesen die Freyheit, durch den Tod desTyrannen.

Bey der Nachricht davon erwachen die Hoff-nungen des zweyten Hauses Anjou wieder, Ludwigder 1l. mit Hülfe der Sän Scverino, einer gros-sen Neapolitanischen Familie, unterwirft sich fastdas ganze Königreich Neapel ^). Die Wittwedes Duras entfernt sich mit ihrem Sohne, Ladis-laus, nach Gaeka, breitet ihre Truppen um dieseStadt umher aus, und verhindert dadurch, daßman nicht wagt, sie mit Gewalt heraus zu ziehenDiese tapfre Frau verdiente durch ihre Weisheitund Standhaftigkeit ein besseres Glück, welches sieauch Urfach hatte, von der Unbeständigkeit derNeapolitaner zu erwarten. Die Sän Scverino,welche über Ludwig den II. mißvergnügt wurden,entschlossen sich, was sie selbst gethan hatten, wie-der zu vernichten . Sie riefen den Ladislauszurück, und verjagten Ludwigen, welcher, nachdemer ein Jahr wider das Glück gerungen hatte, nachFrankreich zurück kam, um Hülfe zu suchen.

Ladislaus, der ungeachtet einiger nemn Der-1. Mjomsuche Ludwigs des U. im ruhigen Besitze der Nea-Ladislaus.politanischen Krone blieb, regierte und starb imSchooßc der Wollüste.

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r) Giannone, 24. B. ; Kap.

8) Giannone, 24. D. 4. Kap.

t) Ebend. 24. B- 5 Kap. u. folg

Johanna,