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Einleitung.
leas Maria Sforza, und sein Enkel, Johann Ga-leaö Maria Sforza.
Dieser letzte wurde von Ludwig Maria Sforza,seinem Großvatersbruder, vergiftet, der schon feitlanger Zeit unter dem Namen des Johann GaleasMaria über Meyland regierte, und endlich unterseinem eignen regieren wollte.
Ludwig Ludwig, der listig, treulos, blutgierig war,Sforza. hatte weder die Tapferkeit noch die Politik der be.
> rühmten Abentheurer, von denen er stammte. Ererbitterte durch seine Verbrechen und durch seineGewaltthätigkeiten ein Volk, das sich der Tapfer,keit und der Weisheit seines Vaters unterworfenhatte. Er vergaß, daß eine noch so neue Machtdurch dieselben Eigenschaften, die sie gegründet ha-ben, bevestigt werden muß; er glaubte, daß eralles gethan hatte, wenn er die Investitur vomKaiser Maximilian annähme; er verleugnete pie,derträchtig den herzoglichen Titel seines Vaters, sei,nes Bruders, und des Enkels seines Bruders, ergab sich das Ansehen, sie aus der Reihe der Her.zöge von Meyland auszuschließen, die Herrschaftseiner Familie von sich anzufangen, und sich in sei.nem Titel vierten, statt siebenten Herzog von Mey-land zu nennen, indem er vor sich keinen andernHerzog, als die drey Herzoge vom Geschlechte Vis-conti rechnete. Er rühmte sich indeß, und mit ei-nigem Grunde, ungeachtet seiner Niederträchtig,keit, die ihn vor ganz Europa verachtet, und un»geachtet der Verbrechen, die ihn seiner Nation ver-
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