i2o Einleitung.
die Macht der Franzosen war? Ungeachtet dieserGründe, welche die Herzoge von Savoyen zu zwin-gen schienen, sich den Franzosen zu widersetzen, sieht !man nicht, daß unter Carl dem VIII. oder Ludwig !dem XU. den französischen Armeen jemals der Durch,zug durch Piemont geweigert worden sey; und bei-der Gelangung Franz des l. zum Throne, war der jHerzog Carl der III. wegen der genauen Verbin- sdüng, in der er mit dem Angoulemischen Zweige ?des königlichen französischen Hauses stund, demKönige, seinem Vetter, gänzlich ergeben.
Die Herzoge von Savoyen besaßen damals we-der das Marguisat Saluces, noch Monkferrat;diese Herrschaften hakten ihre besondern Herren, undihre unglückliche Lage machte sie fast immer zu ei.nein Raube der großen Machte, welche Krieg inItalien führten.
Deutschland.
^Deutschland hatte damals Maximilian von Oe.
sterreich zum Oberhaupte, welchen seine Der-Mahlung mit Marie» von Burgund frühzeitig zumnothwendigen Feinde von Frankreich gemacht hatte,indem sie die Pflicht ihm auflegte, seine Gemahlinnund die Staaten der burgundischen Erbschaft widerdie Waffen und die Ranke Ludwigs des XI. zu schü.
Hen. Man hatte diesen Haß in seiner Geburt zuersticken gesucht, da man den Dauphin, nachmali-gen Carl den VIII. mit Margarethen von Oester-reich, einer Tochter Maximilians und Mariens