,z4 Einleitung.
verseht worden waren, umsonst zurück zu geben.Durch fortgesetzte Treulosigkeiten gegen Ludwigden Xll. hatte er in Italien das Königreich Nea»pel mit Sicilien, welches er von seinen Vorfahrenbesaß, vereiniget. Christoph Colombo, undAme,rigo Vespuccio hatten ihm neue Lander in einer un«bekannten Welt verschafft.
Die Geschichtschreiber haben bemerkt, daß un-ter so vielen Kronen, die sich auf dem Haupte Fer-dinands vereinigten, ihrer drey waren, die er nurals Nachfolger unehlicher Söhne trug. Er warKönig von Arragsnien ") als ein Abkömmling vonRamiro dem lll. einem natürlichen Sohne vonSancho, König von Spanien. Von Castilienwar er König durch Isabcllen, feine Gemahlinn,die von Heinrich von Transtamara abstammte, ei-nem natürlichen Sohne Alphons des XI. der seineneignen Bruder, Peter den Grausamen, vom Thronegestürzt, und getödtet hatte. Endlich besaß er Si-cilien als ein Abkömmling von Manfried, einemunehlichen Sohne des Kaisers Friedrichs des II.Man könnte noch hinzufügen, daß er alle die Staa-ten, die er nicht durch Erbschaftsrechte von unebli-ch-n Söhnen besaß, mit Unrecht an sich gerissenhatte. Er hatte das Königreich Granada den Sa-racenen geraubt, denen eil» Besitz von fast acht
Iahr-
*) Sein Großvater war von den ArragonIschen Stan-den förmlich gewählt worden. Aber seine Abkunft wardie Grütze seiner Rechte, und der Dewcgniigsgrntid sei-ner Wahl gewesen.