Band 
Erster Theil.
Seite
142
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142 Einleitung.

Maximilians und Ferdinands. Diese konnkendurch einen Krieg mtt Frankreich gewinnen; jenerkonnte nichrs dabey, als verlieren. Er herrschtein den Niederlanden über ein widerspänstigeS Volk,Las zu Empö-ungen gewöhnt, und immer bereitwar, sich Frankreich in die Arme zu werfen, mitdem sie keinen Krieg haben wollten, weil dieserKrieg ihre Handlung vernichtet, und ihren Regen-ten berechtigt haben würde, sie mit Auflagen zu über-laden. Außerdem sah der junge Carl in einer we-nig entfernten Zukunft dieKrone von Spanien schonbereit, aufsein Haupt zu fallen, durch den Todseines Großvaters Ferdinand; er hatte FrankreichNöthig, sich den Besitz dieser Krone zu versichern,er sah von Seiten der Spanier Widersprüche vor-aus. Frankreich konnte diese Unruhen nähren, eskonnte sich zum Vortheile des ihm verwandten Hau-ses von Albrct bewaffnen, um Navarra wieder zuerobern, Roußillon und Cerdagne zurück zu fordern,oder in den Niederlanden, während der Abwesen-heit ihres Fürsten, einen Einfall zu thun. Manmußre daher allen diesen Ungelegenheiten durch ei-nen Traktat vorbeugen, entweder in Verabre-dung mit dem Kaiser und dem Könige von Spa-nien, oder auch ohne ihre Theilnehmung. DiesenTraktat mußte der Erzherzog wünschen, weil er derSchwächste war. Frankreich hatte keinen Vortheil,außer in Ansehung der Zukunft, dem Erzherzogesich gefällig zu machen.

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