Band 
Erster Theil.
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Erstes Buch.

Truppen verstärkt worden "). Vier tausend Ge,»515. nueser waren zu ihnen gestoßen; die Städte, Aleipandrien, und Tortona, waren überfallen, und fastdas ganze Stück des Meyländischen, das jenseitsdes Po liegt, erobert worden.

Die Alliirten wurden niedergeschlagen, fiengenan sich zu trennen, beobachteten einander mit wech.selseitigem Mistrauen, jeder trug so wenig, unddieß so spät, als er nur konnte, zur gemeinen Sa«che bey; der König von Spanien hatte schon Geldgeschickt, die Schweizer zu bezahlen, und ließ dieBezahlung anhalten, aus Furcht, allein zu bezah-len, und in der Hoffnung gar nicht zu bezahlen,* wenn eine Schlacht geliefert, und die Schweizer

geschlagen werden sollten; der Pabst, besten Klug-heit durch die Gcfanqennehmung des Colonna ver«wirrt worden war, suchte ingeheim, sich mit demKönige, durch Vermittelung des Herzogs von Sa-voyen, wieder auszusöhnen. Der König, welchervon dem Schrecken wohl unterrichtet war, das seineWaffen Leo dem X. einprägten, wollte Vortheil da-von ziehen, nicht für sich, sondern für seine Bun»desgenossen °). Als ein großmüthiger Beschützerder kleinen italienischen Fürsten, verlangte er vondem Pabste, daß dieser dem Hause BentivoglioBologna, dem Herzoge von Ferrara Modena undReggio zurück geben sollte. Die Räthe des Pab-stes waren verschiedner Meynungen; der Pabst,voll furchtsamer Unentschlossenheit, wankte zwischen

dem

1,) >1em, äe Du kells^, l l- 0) kelcar. l. 15. n. i r.