Band 
Erster Theil.
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219
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Erstes Kapitel. 219

und das Schrecken der Schweizer*), Ludwig de 1515.la Tremoille, den besonders der Schimpf der Nie-derlage bey Novara traf, derPrinz von Talmand,sein Sohn, hatten sich nie von diesem furchtbarenPosten entfernet; die Schweizer wandten dahinunaufhörlich ihre stärksten Bemühungen; manhatte seit halb vier Uhr nachmittags bis halb zwölfin der Nacht gestritten, und die Hihe der Skrei-tenden war nur immer mehr embranlit; endlichentzog ihnen der Mond sein Licht gänzlich. Diedicke Finsterniß machte einen Stillstand unter ihnen,ohne sie zu trennen, jeder blieb auf dem Posten,wo er stund, die Gendarmerie zu Pferde, die In-fantcrie unter den Waffen, Schweizer, Franzosen,LanSquenets, Meyländer, durch einander gemengt,und verwirrt; keiner wagte, stch seinem Nachbarzu erkennen zu geben, aus Furcht, einen Feind anihm zu finden. Der Prinz von Talmond warzwischen zwey schweizerische Bataillons eingcschlos»sen; Bonnivek, der Bruder des Gouffier-Doisy,wollte mit seiner Cavaslerie die zehntausend Gasco-vier unterstützen, die Navarra commandirte; aberihre Hitze hatte sie bis mitten in die Hauptarmee derSchweizer geführt, und Vonnivet fand sich vonallen Seiten eingeschlossen. Der König war vonden Seinigen umgeben, die sich, so sehr es möglichwar, um ihn versammelten; er hatte kein Licht, als

von

*) Er hatte sie verschiedne male, unter der RegierungLudwigs des XII. in Scharmützeln, und Strcifcrcpeu,geschlagen.