Band 
Erster Theil.
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Erstes Kapitel. 22z

ten, dient- ihm wenigstens zu einem Verwände,ih-rcn Zurückzug zu beunruhigen. Der Graf von 1515.Petiglana, der Aelteste des Hauses der Ursini ^),ein junger Mensch voll Feuer, und Begierde, sei-nen Muth zu zeigen, simzte sich verwegen mittenin die schweizerischen Bataillons "), unter denen erumkam, wie Gatten de Fotx in der Schlacht beyRavenna umgekommen war. Alviana, der vondem doppelten Marsche, den er mit solcher Ge-schwindigkeit gemacht hatte, schon zu sehr ermüdetwar, fällt ohne Verzug in den Nachtrupp derSchweizer, halt wider ihn einen heftigen Kampsaus, und erficht noch zum Beschluß einen unnützen, ,und zu theuer erkauften Sieg °). Die Hitze die-ser starken Bewegungen, die seinem hohen Alterwenig angemessen waren, verderbte gar sein ge-schwächtes Temperament, und verursachte die Krank-heit, die kurze Zeit nachher ihn'in das Grabbrachte.

Die Schweizer theilten sich auf ihrem Zurück-zuge; die einen gierigen nach Meyland, die andernnahmen den Weg in ihr Vaterland. Der Kanzler

Duprat,

*) Er war der Sohn eines Generals, der sich durchseine Klugheit berübmt gemacht, und auf dessen Grabdie Venezianer, denen, er wichtige Dienste geleistethatte, den Vers des Ennius aus den Fabius Maxi-mus graben ließe»:

Vrius Iiomn nobis cunÄsnäo restituit rem.

n) lelem ele Du 6clls/. l. p.v) LuiLciarel. 1. ir.