Band 
Erster Theil.
Seite
239
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Erstes Kapitel. 239

de" Hause Sforza mit Macht beyzustehn. Er

brauchte die Vorsicht, die für Frankreich so schad- * 5 l 5»lich wurde, den jungen Franz Sforza, den jüng-sten Bruder des Herzogs Maximilian, mit sich anden Hof deö Kaisers zu nehmen, damit, wenn die«ser letzte dem Sieger in die Hände fiele, der andreden Streit fortsetzen, und die Rechte seines Hau-ses behaupten könnte. Dieß war das einzige Mit«tel, das dem Cardinal noch übrig war, den Fran-zosen zu schaden. Die Sache bey Marignan hattesein Ansthen unter seinen Landsleuten vernichtet.

Da der Erfolg ihn verurcheilte: so sah man ihn itztals die Geisel seines Vaterlands an; man fodertedas Blut so vieler braven Soldaten, so vieler vor«trefflichen Anführer von ihm zurück, die seiner Wuthaufgeopfert worden waren; wenig fehlte, daß ihndie Schweizer nicht selbst der ihrigen aufopferten.

Die Ehrfurcht, welche das Kreuz seiner Legationeinflößte, war ihm bey dieser Gelegenheit sehr nütz«lich; aber diese Ehrfurcht konnte Gränzen haben,der Cardinal fürchtete es, und da er seine Zufluchtzu dem Kaiser nahm, floh er weniger noch vor denFranzosen, als vor seinen eignen Landsleuten.

Einige

„tugendhaften und mächtigen König zum Ritter machst.„Gewißlich, mein guter Degen, du wirst, wie Rell«

„guten, aufbewahrt, und über alle andre geehrt weh«

„den. Und ich will dich nie wieder führen, ausser-»wider Türken, Sarazenen, oder N-ohren. Und dar.

»auf that er zween Sprünge in die Luft, und steckte^nachher den Degen wieder in die Scheide,