Band 
Erster Theil.
Seite
319
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Erstes Kapitel. zi-

„hat einen Fuß in Italien; aber die Rechte auf„Meyland besitzt das Reich, das sich sie gewiß nicht„wird nehmen lassen. Wird es die kaiserliche Li-„nie seyn? Aber wird die spanische Linie, die schon„im Besitze der Königreiche Neapel und Sicilien„ist, den Eintritt und die Ausbreitung der jünger»„Linie in Italien ohne Neid ansetzn? Wird die„Reue der Spanier, bey dem Anblicke der Erobe-rungen, die sie hätten machen können, und die„vor ihren Augen in andre Hände kommen, nicht„noch weit lebhafter werden? Und wenn diese Ge-genstände der Nacheiferung also noch gegenwär-tiger und fühlbarer werden, werden sie nicht die„beyden Linien zum Kriege wider einander reizen?„Wenn von einer andern Seite die Türken, durch„diese Zwistigkeiten herbey gelockt, die deutschen„Staaten angreifen, werden diese von Neapel Bey-„stand hoffen können? und wenn die Türken ihre„Macht wider Neapel richten, werden die deutschen„Truppen sich es sehr angelegen seyn lassen, ihm zu„Hülfe zu kommen? Nicl-rs Zusammenstimmendes„in den Anschlägen, kein zuverläßiger wechselseiti-ger Beystand, nicht eine und dieselbe Triebfeder„wird mehr alle die Theile derselben Maschine in„Bewegung sitzen. Ich sehe nichts mehr, als„Eifersucht, als Zwietracht, als heimlichen, und„sogar nur zu oft öffentlichen Haß, als wechselsei-tige Unterdrückung, als Ohnmacht, anzugreifen,„und vielleicht auch, sich zu vertheidigen, in einem„Hause, dem alles die weitausgedehntesten Erobe-

„rungen,