Erstes Kapitel. Z59
ist tiem aufrichtigen Eifer, aber die Herzoginn von
), ^vgoulemes, die sich des Bohier, des ErzbischoffS
ck, vonBourges, eines Bruders des Schahmeisters,
a- annahm, weil der Schahmeister, wie man sagte,
ei- gewonnen hatte, betrog den König ihren Sohn,zu und den Pabst; sie meldete diesem, daß ihr Sohn
aß sich mit ihr verstünde, und daß er für den Bischofs
eil von Lüttich nur aus einer äußerlichen Achtung für
,r- Verbindlichkeiten spräche, deren Erfüllung er nicht
di- wünschte; der Pabst glaubte ihr, und Bohier wur-
ei- de Cardinal. Diese jRänke wurden entdeckt;kB Kanzler von Lüttich, der gelehrte Alexan-der, der zu Rom war, und über die wenige Ach-ne des Pabstes für die Empfehlungen des Kö«
' nigs erstaunte, sprach darüber mit dem Sekretär *)
^ des Pabstes. Dieser zeigte dem Kanzler von Lüt,
Eich den Brief der Herzoginn von Angoulemes, underlaubte ihm, eine Abschrift davon zu nehmen; derrch Konz^ schickte die Abschrift an den Bischofs, unddieser an den König. Der König widersprachvergebens dem Briefe, er fand keinen Glauben»„er Drr Bischofs von Lüttich vergaß in seinem Der,
in» drusse, daß er Frankreich sein Glück zu danken
^ hatte, warf sich Hern Könige von Spanien in die
cn» Arme, und zog feinen Bruder nach sich; er bekam
del Z 4 nachher
di< ) Dieser Sekretar war der nachmalige Cardinal Dem-bp- bo, der durch seine Litteratur und die Zierlichkeit sei-M nes Styls so berühmt ist. Er wurde erst unter dem>S* Pabste Paul dem III, Im Jahre -um Cardin^gemacht; aber Leo der X. war der erste Urheber seinesGlückes geweftn.
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