Band 
Erster Theil.
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375
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Zweytes Kapitel. 375

Gegen diese Zeit starb auch Piennes, derStatthalter der Piccardie; seine Stelle wurde dem izrs.Herzog von Vendome gegeben, und die Statthal-terschaft über Jele de France, die dieser gehabthatte, dem Grafen von St. Pol, seinem Bruder.

Franz, der iht an dem Boisy den einzigen Mi«nister verlohren hatte, dem es weder am Muthe,noch am Willen fehlte, die kriegerischen Neigun-gen seines'Herrn zurück zu halten, wurde noch weiteifriger, seinen Streit auszuführen. Dieses heim-liche Feuer des Haffes und der Eifersucht, das umter der Asche glühte, bereitete Europen eine «llge,meine Feuerebrunst.

Franz der I. zweifelte nicht, daß Heinrichder VIII. seine Rache begünstigen würde, sie hat-ten beyde gemeinschaftliche Sache; beyde warenvon einem Jünglinge verdrängt worden; die Ver-wirrung Heinrichs des VIII. mußte noch viel grös-ser seyn, da er nicht einmal die Ehre gehabt halte,die Stimmen der Churfürsten zu theilen. DasVerlangen, welches Franz hatte, von diesen Umrständen Vortheil zu ziehen, beschleunigte die Zu-sammenkunft der beyden Könige, die zwischen Ar«dres und Gumes geschah, zween Orten, deren je-ner dem Könige von Frankreich, und dieser demKönige von Englard zugehörte ^) r Diese Zusam-menkunft ist unter dem Namen des Lagers vonGoldstück, berühmt, einem Namen, der dieAa 4 Pracht,

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