Band 
Erster Theil.
Seite
419
JPEG-Download
 

Drittes Kapitel. 4^9

stund, den Platz anzugreifen, ließ den Bayard durcheinen Trompeter auffodern, dem Bayard zur Ant. r 5 21Wort gab: Sagt ihr dem, der euch geschickthat, daß eh ich aus einer Festung gehe, diewein König meiner Treue vertraut hat, dieLeichname der Feinde vorher die einzigeBrücke machen müßen, über die es mir erlaubtist, abzuziehen.

Eine so stolze Antwort konnte in BanardSMunde keine Großsprecherey seyn, und der Auögangbewiest es hinlänglich. »

Mezeray schildert c) in seinem harten, aber zu-weilen malerischen Styl den Angriff und die Ver.theidigung dieses Platzes mit großer Stärke.

„Von außen war nichts als Kanonenschüsse,„Bomben, glühende Kugeln; von innen regnete es„von Ganzen, von feurigen Reisen, von kochendem >„Oel, von gepichten Faschinen, welche die Minen„ansteckten und sprengten.

Nachdem endlich das grobe Geschütz der Kai«strlichen einen Thuen und ein Stück der Mauerniedergerissen hatte, so fieng der Muth der Besatzungan zu wanken; die Kompanien des du Refuge,und des Montmoreau verließen den Platz; ihreHauptlcute, die zurück blieben, konnten sie nicht hak«ten; einige entflohen mit Schrecken durch dieBresche, andre durch die Thore, andre, die noch«rschrockner waren, stürzten sich von den Mauern inDd 2 den

c) Lbronol. Vlc äe kran^ois I. Man setze zu-

gleich Martin äa Lellsy, k»1ew. I. l. Ulltz lUN. äu Lücv,