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Drittes Kapitel.
konnte nur von Osten, von der Seite des Ardenner- ' ^
Waides, ihr bekommen. Von dieser Seite geschah * 5 2der Angriff; aber Sickingen, der mit fünfzehn tau-send Mann, die von der Hauptarmee abgesondertwurden, über die Maas gieng, legte Batterien aufeinem Hügel an, der von der südwestlichen Seite dieStadt übersieht. Der Platz, der auf diese Weisevon zwo entgegen gesetzten Seiten beschossen wurde,war bald allenthalben offen; weder Kunst nochNatur vermochten mehr etwas; aber die Pflichtkonnte bey dem Bayard nie wanken; er ersann soviel Auswege, daß er der Armee, welche der Herzogvon Alencon, der Connetable von Bourbon,und derHerzog von Vendome versammelten, die nöthigeZeit schaffte, gegen die Gränzen von der Picardieund von Champagne vorzurücken.
Der Gras von Kifoulket, der von der kaiser-lichen Armee abgeschickt worden war, das land dis«seits der Maas unter Brandschatzung zu setzen, drangöis nach Attigny vor, plünderte den Ort, und ver-wüstete das Gebiete von Rethcl; mit einer uner.westlichen Beute beladen nahm er seinen Rückwegju der Hauptarmee, und glaubte, weit von den Fran-zosen zu seyn, da der Graf von Silly, Bailli vonCaen und Lieutenant der Kompanie des Herzogsvon Alencon, vor den Thoren von Rethel ankömmt.
Er findet die Truppen des Kifoulket aus den Fel-dern zerstreut, und beschäfftjgt, sie zu verwüsten, ergreift sie an, haut sie in Stücken, nimmt ihnen dieBeute, die sie gemacht hatten, und macht den Gra-fen von Kifoulket zum Gefangnen.
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Indeß