Band 
Erster Theil.
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Drittes Kapitel. , 45z

Heinrich der VIII. schien anfangs ihn treulichbefolgern zu wollen; er schickte, während daß derKaiser noch in England war, einen Herold nachFrankreich, Franz dem Ersten den Krieg förmlichanzukündigen. Die Kaufleute beyder Nationenmußten zuerst die Last des Krieges tragen, ihreGüter wurden von beyden Seiten in Beschlaggenommen, und confiscirt. Thomas Havard, Vk»cekönig von Jrrland, that eine Landung in Bre«tagne, und plünderte Morlalx, damals eine reicheStadt, wo die englischen Kaufleute viele Gü«1er hatten, welche der Geiz des Soldaten so wenigschonte, als das Eigenthum der Franzosen r). Zugleicher Zeit that die englische Armee, unter der An»führung des Herzogs von Suffolk, dieses Schwa»gerS des Königs von England, der unter Ludwig demXII. Ambastadeur in Frankreich gewesen war, eineLandung zu Calais; sie sollte sich mit den Truppenvereinigen, die der Graf von Bure, des KaisetSGenerallieutenant in den Niederlanden, commandirte.Die Pkcardie schien in Gefahr zu seyn, die Franzo»stn durften nicht mehr denken, sich im Felde zu Hai»len, sie mußten sich in die festen Plähe werfen, mitGefahr, sie nicht vertheidigen zu können. Aber diekluge Aufführung des Herzogs von Vendome, d«SStatthalters der Picardie, mit welchem sich la Tre«moille, der Statthalter von Burgund vereinigte;die Tapferkeit, das gute Verständniß, die Geschick»F f z lichtest

r) Nclcrr. l. 17. n. > 7 .

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