i4 Zweytes Buch.
Verbannten auszuliefern s): vielleicht bedachte erizLi nicht genug , wie viel dieser unbesonnene Schritteiner offenbaren Feindseligkeit ähnlich wäre. Guic-ciardini, der ihn vermuthete, hatte sogleich denGuido Rangone mit einem Corps Truppen, daser im Modenesischen commandirte, kommen lassen,und Morone hatte in der Eile vor den Thorenvon Reggio noch einige angeworben.
§ Der Marschall von Foix marschirt von derSeite von Parma auf Reggio los, und verlangteine persönliche Unterredung mit dem Gouverneur:aus Furcht, die Verbannten möchten sich aus demsogenannten modenesischen Thore , das auf derandern Seite lag, retten, laßt er ein Corps Trup-pen vor diesem Thore anrücken: Der Gouverneurernennt zum Orte der Zusammenkunft einen Aus-fall , oder Pforte des Ravelins beym parmesani-schen Thore''). Der Marschall wagt es, und imVertrauen auf das Bündniß zwischen dem Pabsteund seinem Könige, gehet er mit dem Gefolge ei-niger Edelleute hinein. Indem er sich beklagt,daß man die Feinde seines Königes in Schuß neh-me; indem sich der Gouverneur beklagt, daß FoixTruppen in das pabstliche Gebieth führe, so wirddas modenesische Thor geöffnet, um einen Mehl-wagen einzulassen. Die Truppen, die der Mar-schall vor diesem Thore gestellt hatte, konnten eineso schöne Gelegenheit, sich des Ortes zu bemächti-gen, nicht sehen, ohne sie zu nützen. Sie versuchen
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