Erstes Kapitel. 2l
den Lustbarkeiten derselben vor den Thoren hinauslockte. Der Gouverneur, ein tapfrer Officier, izarNamens Garrou, aus dem Ländgen Basques *),war selbst hinausgegangen. Mit einem male hörter Lärm blasen; er sieht feindliche Völker; erwirft sich unverzüglich in die Stadt, und stellt, ausMißtrauen auf einige Bürger, die Bürger unterdie Soldaten, in die Länge auf die Mauren: durchsdieses Kunststück vernichteter dieWirkung des Ver-ständnisses , das die Feinde in der Stadt habenkonnten; Pallavicini und Matto ziehen sich zurück ;sie lagern sich nahe bey der Stadt, in Hoffnung,ein Bürger, Namens Rusco, solle sie in der Nachtdurch eine Oeffnung, die er in der Mauer hinter sei-nem Hause machen, würde, in die Stadt führen;allein Garrou, der alle Bewegungen der Feindebemerkte, und ihr Lager ausgekundschaftet hatte,entdeckt, daß sie nicht Wache genug ausgestellthätten; thut einen Ausfall mit zweyhundert Mann,findet die Feinde fast alle in tiefem Schlafe **), se-belt ein Theil derselben nieder, und schlägt die übri-gen in die Flucht: einige stürzen sich in die Schiffe,die sie am Ufer des Sees finden , andre versteckensich in den Gebirgen. Pallavicini und Matto er-greifen diese letztere Partey zu ihrer Rettung; alleinB z Garrou,
*) Das Landchm Basques liegt in Gascogne. ist sehrfruchtbar, und enthalt im Labourdan, Bayonneund St. Jean de Luj, und in der Vicomte Soule,Mauteon. M.
**) Sie glaubten, ste hätten vor Ruscos Ankunft nichtszu thun, und vermutheten nichts weniger, als einenUeberfall.