Band 
Zweyter Theil.
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Erstes Kapitel. zz

hatte. Johann von Medicis *) der in dem Kriege e-*-,von Urbino iz>7 zuerst die Waffen getragen, und 1521damals schon den Muth und die Talente einesgroßen Helden bewiesen hatte, cvmmandirte dieleichte Reuterey des Pabstes : Der Graf GuidoRangone war Generalhauptmann der Infanterieder Kirche, und Vitelli führte die fforentinischenTruppen an. Die Verschiedenheit dieser Anfüh.rer konnte ohne Bedenklichkeit, und ihre Verdienstenützlich seyn; aber die Theilung der Gewalt undAutorität zwischen Colonna und Pescara, gab Ge-legenheit zu einem geheimen Mißverständniß, dasoft ausbrach, und woraus die Franzosen Vortheilzogen. Diese beyden Männer waren von ganzverschiedenen Charakteren. Colonna fürsichtig, ge-messen, langsam und auf Gelegenheit wartend, wieFabius, aber auch, wie er, der Furchtsamkeit be-schuldigt: Pescara lebhaft, feurig, eigensinnig, zu-weilen verwegen, listig als ein Italiäner, stolz alsein Spanier. Colonna hielt es am meisten mit demPabste, Pescara mit dem Kaiser. Die Vorthei-le dieser beyden Mächte waren zwar in diesen Au-genblicken vereinigt, aber nicht vollkommen einerley.

Diese Armee bestund ungefähr aus achkzehn-tausend Mann Fußvolk, und aus zwölfhundert zuPferde; die Verbanneten nicht mit gerechnet, die

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*) Er war von einer jungem Linie des Hauffs Medi<cis, die sich auf dein Throne von Florenz vester hielt,als die ältere. Er war Vater des Cosinus des H.der zuerst den Titel eines Großherzogs von Taftanatrug.

H. Band. C