Erstes Kapitel. 47
Und an allen Thoren von Meyland die genaueste !-x-)Wache gehalten würde. Sie verzweifelten an ei- izrenem glücklichen Erfolg ihres Anschlages; doch lies-sen sie die Verschwornen, die theils in DappiansHause, theils in den Garten versteckt waren, bitten,sie möchten nicht die Geduld verlieren, sondern solange da bleiben, wo sie waren, bis sich ein günsti-gerer Augenblick zeigte, in welchem man die Wach-samkeit der Schildwachten überrumpeln könnte.
Allein die Verschwornen sahen den Tag anbrechen,und furchten sich ertappt zu werden: Die meistenderselben waren Bürger, Handwerker, die zur Aus-führung eines kühnen Streichs wenig aufgelegt wa-ren, die alles befürchten mußten, wenn sie entdecktwürden, und die in der Ungewißheit des Erfolgsdie Stunden nicht verlieren wollten, in welchen siearbeiten könnten: sie verliefen sich, jeder nach Hause:
Der Bischof von Tarbes ward zwar durch Spionsvon diesen Zusammenrottirungen benachrichtiget:er schickte auch nach dem Hause des Dappians,aber da fand man niemand, als ein Weib und einKind, die dasjenige, was in der verwichenen Nachtvorgegangen war, bekannten: Man fand eben sowenig in den Garten; Mapello, der ein Thorhatte überliefern sollen, ward in Verhaft gezogen:aber die Folter zwang ihm kein Gestandniß ab. DerHauptmann Sillac ward mit leichter Reuterey denVerbannten, die der Bischof von Alerandria an-führte, nachgeschickt: Er verfolgte sie langst des Ti°cino, bis nach dem See LagoMaggiore und Sesto,einen Ort, der den Viscontis zugehörte: Die Ein-
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