Band 
Zweyter Theil.
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'ivo Zweytes Buch.

feindliche Lager zu folgen, das nunmehr von dieserizrr Seice offen war. Aber die Schweizer, die allesverloren hatten, wollten nichts ersetzen; umsonstversprach man ihnen einen gewissen, und fast nichtmehr gefährlichen Sieg, wenn sie sich nach der Sei-te der Brücke wenden wollten. Sie hatten zu viel,und selbst dieHoffnung verloren, und auf ihren er-müdeten Muth folgte eine Furchtsamkeit, die nichtzu überwinden war.

Wie Colonna sah, daß die Schlachtordnungverändert war, so ließ er auf der Seite, wo dieSchweizer attaquirt hatten, nur so viel Truppen,als zur Besetzung des Walls nothwendig waren,und Nachricht zu erhalten, wenn etwa das Gefechtdaselbst wieder angehen sollte. Er gieng mit allerseiner Macht dem Marschall von Foix zu Leibe.Adorno, Anton von Leva, alle Officiers, alle beson-dre Corps stießen auf diesen Ärt zusammen: Colonnaschickte jeden Augenblick neue Truppen dahin. DerMarschall von Foix, dessen Völker ermüdet, ohneAuf-hören beschossen, häufig fielen, und nicht wiederverstärkt wurden, ward endlich gezwungen, sich zu-rück zu ziehen, nachdem der beste Theil seiner Gensd armen in Stücken zerhauen war. Zum Unglückmußte er fechtend über die enge Brücke zurück ge-hen, die er erzwungen hatte, und über welche kaumdrey bewaffnete Soldaten neben einander gehen konn-ten. Seine wenigen übrigen Truppen wären bey-nahe an diesem Orte niedcrgesäbelt; allein der Mar-schall sammletc in dieser äußersten Gefahr alle seineKühnheit, und hielt bey dem Eingänge der Brücke

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