r l4 Zweytes Buch.
und vielleicht am meisten, wie wir sehen werden,r'52 r durch die Intriguen der Herzoginn von Angouleme,
und durch die Nachläßigkeit des Königs, die Fran-zosen gänzlich aus der Lombardey gejagt, und siebehielten jenseits der Alpen nichts, als die Burgvon Cremona, wo der tapfre Ianot von Herbouvil-le Befehlshaber war.
Fünftes Kapitel.
Intriguen am Hofe. UnglücklichesSchicksal des Semblanzay. Des türkischenKaisers Solymanns Eroberung vonRhodus und Belgrad.
^^autrec, der also das ganze Herzogthum Mey-land verloren sah, ergrief die Partey, nachFrankreich zu gehen. Er wagte es, undstellete sich dem Unwillen eines Herrn blos, der wi-der ihn eingenommen war, und der das Unglückseiner Waffen allein seinem Generale zuschrieb; denCabalen eines boshaftigen Hofes, der die ehemaligeGnade des Königs gegen ihn,mit neidischen Augenansah; den Beschimpfungen und dem Höhne einesVolks, das einem unglücklichen Generale seine miß-lungene Unternehmungen nicht verzeihet. Er kam,um sich zu rechtfertigen, und Geheimnisse aufzude-cken, die den Hof in die größte Bewegung sehenwußte. Inzwischen donnerte die Herzoginn vonAngouleme gegen ihn, Duprat und Bonnivet stun-den