Band 
Zweyter Theil.
Seite
169
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Sechstes Kapitel. 169

Ankunft wissen lassen: aber es daurete lange, daß ervorgelassen ward. Der Connetable hatte sich in- 15 rzzwischen Zeit genommen, auf die Rolle zu denken,die er spielen wollte. Er empsieng den Wartn inseiner Garderobbe, auf einem Ruhebette: er äußer-te die größte Ungeduld, den König wieder zu sehen:erhoffte, erwürbe bald dieser Ehre genießen; erbefände sich viel besser; er wäre den Morgen im Gar-ten strahieren gewesen; er würde den folgenden Tageinen Spahiergang in dem Thiergarten versuchen,um sich nach und nach an die Luft und die Beschwer-lichkeiten der Reise zu gewöhnen; den Freytag, oderzum spätesten den Sonnabend, (es war ein Dienstag, Gegen Endewie diese Unterredung vorgieng) würde er sich auf des Augusts,den Weg machen: er würde zwar kleine Tagerei-sen machen müssen, doch hoffte er jeden Tag, fünf,sechs bis sieben Meilen zurück zu legen. Wartyüberbringt diese Zeitung dem Kömge, der sie denMorgen drauf, bey seinem Aufstehen, mit Ver-gnügen bekannt macht. Den folgenden Dienstaghatte man noch keine Nachricht von der Abreise desConnetable nach Lyon. Der König wird unruhig,und schickt den Warty mit dem ausdrücklichen Be-fehl zurück, er soll ihn begleiten, und mitbrin-gen. Warty trifft den Connetable unterwegens an;

Er hatte sich in einer Sänfte bis nach St. Gerantragen lassen"'). „Sie sehen, sagt der Connetable, ^

„ich thue mehr, als ich vermögend bin : ich habeL 5 «reine

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*) Aussage des Perret von Warty vom i; und I7tcnSept. l,2z.