Sechstes Kapitel. 171
sen, als die vorige; sie fangen an von Gefahr zusprechen, und sagen, der Kranke sey viel zu ohn-mächtig, als daß er die Reise fortsetzen könnte. DerConnetable, der den Warty erst spät vor sich kom-men ließ, sagt ihm vertraulich, er glaube nicht,daß er von dieser Krankheit genesen werde: die Aerz-te schmeichelten ihm zwar mit einiger Hoffnung,aber erfände sich selbst viel schlechter, als man viel-leicht glaubte, und sein Tod gienge ihm um so viel-mehr nahe, als er dem Könige nicht weiter dienenkönnte. ,.Die Aerzte, setzte er hinzu, glauben nur„noch ein Mittel, das zu meiner Genesung dienenkönnte, nämlich die just meiner Heimath; ich baue„wenig auf diese Versicherung, ich will es aber doch„versuchen,,. Um aller 'Antwort, und allen Vor-stellungen zuvor zu kommen, kehrte er sich, sobald erdies gesagt hatte, im Bette um, und gab vor, erwolle schlafen. Warty setzte sich sogleich zu Pfer-de, und eilte, dem Könige Nachricht von diesemVorfalle zu geben. Den Morgen darauf, es warein Sonntag, schickt ihn der König an den Connc-table mit einem Schreiben zurück, in welchem cüniger Verdacht geäußert ward, und welches Ver-weise sowohl als Versprechungen enthielt. Wartytraf den Connetable nicht mehr in Palica an; erwar nach Chantelle geflüchtet; dies war ein vesterPlatz, der ihm gehörte, und in welchem er wenigerzu besorgen zu haben glaubte, als in Moulins.Warty, der ihm sporenstreichs nachsetzte, kam nachVarenne an der Allier, wo ihm ein Schiffer sagte,der Connetable sey über diesen Fluß gegangen; er
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