Sechstes Kapitel. r85
gegenwärtigen Umstände erfoderten, daß man dieGemüther erhitzte *). izrz
Inzwischen fiel doch in diesem wichtigen Rechts-handel, der allen Mitschuldigen das Leben abspre-chen mußte, die Schuld mehrentheils nur auf dieAbwesenden. Neunzehen Mitverbrecher des Con- Urtheil vomnetable, die ihm aus dem Königreiche gefolgt wa-ren, wurden, da sie auf eine gerichtliche Einladungsich nicht gestellt hatten, zum Tode verdammt ^).
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') Die Feinoe, wie man in der Folge sehen wird, wa-ren über die Somme gegangen . und war schickennach Paris. Man mußte die Bestürzung durch denUnwillen bestreiken.
'*) Dies waren Renatus von Brosse, genannt d' Pen-thievre, Schwiegersohn des berühmten Geschicht-schreibers Philipps von Commines; Pomperant;
Luny und Ponthus von St. Romain, sein Bruder ;drey Bruder, Namens Mtry kalliere (einer dersel-ben war ein Ordensbruder, und ward wegen deSgemeinen Verbrechens der Gerichtsbarkeit des Bitschofsvon Paris übergeben; (zween Beider, Na-men- Dcspina, deren einer in kaiserlichen Dienstenstarb, und der andre nach Frankreich zurück kam,und begnadigt ward; Franz von Montagnac Tau-sannes, oder von Estausannes; Philipp von Escu-re-, genannt Guignarh; Bartholomäus von Gurr-te , Castellan von Moulins; Simon, genanntFußieux ein Hausbedienter ( Huißier de Salle)desEonnetable; Vercler, der gleichfalls Gnade erhielt,und bey der Herzoginn von Angouleine in Dienstentrat;( Briefe von rzsten May >527,datirt zuBoisde Vinzennes) Jacob von Beaumont; Karl vonToques oder de la Mothe des Noyers; Peloux; Jo-hann von Bavant; Huguet Nagü» Herr von Va«renneS; Johann de l'Hopital, Leibarzt des Conne-tadle, und Vater des berühmten Kanzlers, Michar,ls de l' Hopiial.
Dieser