Band 
Zweyter Theil.
Seite
251
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Siebendes Kapitel.

Uebergange über den Ticino 152z auf Meyland zumarschirt ist, und es überraschet hat. Der andreist ein behnderer, daß er den Bayard mit einemkleinen CorpS nach Rebec detaschirt hat. Diejeni.gen, die für BonnivetS Andenken eingenommen sind,können dies letztere für einen Fehler gelten lassen, denman aber doch weniger würde angemerkt haben, wenner nicht gegen alle Einwendungen des Bayards began.gen wäre. Aber in Betrachtung des erster« Versehenskann Bonnivet gerettet werden. Wir haben bereitszu verstehen gegeben, daß der Ausschlag der Unter-nehmung gegen Meyland sehr zweifelhaft scheinenmußte. Es scheint über dem, man müsse den Bon-nivet, wegen der Art, nach welcher er die Blokadeeinrichtete, rühmen. Es ist wahr, um sich einesglücklichen Erfolgs zu versichern, hatte er sich viel-leicht gleich Anfangs Meister von Pavia und Aronamachen müssen, um den ganzen Lauf des Ticino vomgroßen See an, bis an den Po in seiner Gewalt zuhaben. Alödenn hätten die Kaiserlichen seiner Ar-mee nicht in den Rücken kommen, und ihr die LcbenS-mittel aus der Lomcllino und dem Novaresisihenabschneiden können, sie wären dann gezwungen ge-wesen , einen ungeheuren Umweg zunehmen, undzweymal über den Po an solchen Stellen zu gehen,wo sie schlechterdings hätten Brücken schlagen müßen.Die Franzosen hätten von so einem Unternehmennothwendig Nachricht erhalten, und würden ihnenan der Gränze von Lomellina den Uebergang überden Po streitig gemacht haben. So lange sie aberPavia noch im Besitz hatten, so gab ihnen ftrbst die

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