Band 
Zweyter Theil.
Seite
258
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152z.

258 Zweytes Buch.

zog von Suffolk, Heinrich des VIII. Schwager, waran der Spitze von sunfzehen tausend Engländernüber das Meer gekommen, und zu dem Generallieu-tenant des Kaisers in den Niederlanden, dem Grafenvon Buren, gestoßen. Ihre vereinigten Völkermachten eine Armee aus von dreyßig tausend Mannzu Fuß und sechs tausend Neukern. La Tremoillehatte fast keine Truppen, die er ihnen entgegen stet-ken konnte: er hatte nicht einmal genug, seine Plätzezu besetzen, und mußte nach und nach mit der groß.ten Gefahr in jeden Platz, je nachdem er bedrohetwar, die wenigen Soldaten, die er hatte, zur Besa-tzung werfen. Die Feinde thaten gezwungene Mar-sche; es schien, sie wollten ihre Winterquartiere inFrankreich nehmen: sie hielten sich nicht mit Belage,rungen auf; ihre Absicht war mitten in das König,reich einzudringen. Sie giengen vor Therouane,vor Montreuil, vor Heödin, vor Dourlens vorbey,ohne einen von diesen Oertern anzugreifen. La Tre-moille erwartete sie bey der Somme, um ihnen denUebergang streitig zu machen. Er hatte sich inCorbie geworfen. ^Die Feinde, die den Weg aufCorbie zuzunehmen schienen, schlugen sich zur Linken,und wollten bey Bray übergehen. Der tapfre Cre.qui von Ponkdormy, der sich bereits durch so vielHeldenthaten berühmt gemacht hatte, versammleteln der größten Eile hundert und fünfzig Gendarmen,und zwölf bis funfzehen hundert Mann Infanterie,und wollte sich in Bray werfen. Dies war einoffner Ort. Drey große Berge, von welchen er naheumgeben ist, und völlig beschossen werden kann, hat-ten