Band 
Zweyter Theil.
Seite
270
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270 Zweytes Buch.

«-X-, zu Boden. Bourbonlauft aufdas lärmen herbey,

,524 und fragt was es wäre. Es sind, antwortet Pesca-ra, der weit eifersüchtiger war über den Ruhm desBourbon, als er es jemals über Eolonna gewesen:„Es sind die furchtsamen Bürger, die mit dem Strickum den Hals, und den Schlüsseln in der Hand,sich ihnen zum Füßen legen.

Bourbon mußte die unaufhörlichen Widersprü-che und bittere Spöttereyen dieses Generals ver-beißen. Der Kaiser hätte den Pescara anderswosehr wohl gebrauchen können ; allein er setzte ihmausdrücklich den Bourbon, als Mitbefehlshaber andie Seite, weil er dessen Eifersucht kannte, undweil er sich die Rechnung machte, er würde aufalle Schritte des Bourbon genau acht haben, undfür dessen Treue gut sagen können.

Der König sah, daß die Kühnheit seiner Fein-de so hoch gestiegen war, daß sie sich unterstunden,ihn an einer Seite anzugreifen, wo sie sich bis da-hin glücklich geschätzt hatten, sich zu vertheidigen;er entrüstete sich über die unthätige Ruhe, in wel-cher der zu vorsichtige Eifer seiner Unterthanen ihnerhalten hatte: er schämte sich, daß er seinen auf-rührischen Vasallen gefurcht hatte, und nicht selbstnach Italien gegangen war, ihn zu Boden zu wer-fen. Er wollte Marseille zu Hülfe fliegen: Erhatte sogleich den Brion, und Renzo de Cere mitzweyhunoert 'Genöd'armen, und dreytausend MannFußvolk hingeschickt: Da er inzwischen auf dasschleunigste Donnivets Armee wieder in den Standsetzte, sie mit vierzehen tausend Schweizern, sechs

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