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Zweytes Buch.
wollten inzwischen hinter dieses Geheimniß kommen,1^24 und sandten den Marino, Abt von Nagern, undCommissair der Armee nach dem Pabst. Marinoverlangte ohne Umschweife von ihm die Hülfs-truppen, die er der Ligue schuldig wäre. DerPabst redete unbestimmt von Unparteylichkeit, vonNeutralität, von väterlicher Bekümmcrniß, vonVermittelungen; wie er aber sah, daß auf eineeigentliche Erklärung gedrungen ward, so Machteer sich den Zug des Herzogs von Albanien durchden Kirchenstaat zu nutze, und gestund, daß dieFurcht für die französischen Waffen, ihm eine Ein-willigung in einen Tractat abgezwungen hätte.Inzwischen fuhr er fort, seine Vermittelung zu einemFrieden anzubieten; aber die erzürnten Kaiserli-chen verwarfen sie wüthend, und fielen auf denPabst mit den bittersten Verweisen.
Der Marsch des Herzogs von Albanien in dasNeapolitanische verursachte in dem kaiserlichenLager Unruhe und Schrecken. Der Unterkönigbebte über die Gefahr, der es dies Königreich aus-gesetzt sah. Er hatte es ohne Truppen und ohneVertheidigung gelassen, und wollte die Macht, dieer nach der Lombardey gezogen hatte, wieder dahinzurück führen. Allein, der Marquis von Pescarabehauptete, sie müßte in dem Meyländischen blei-ben ; der französische Anschlag auf das Neapolita-nische sey nichts als eine Pralerey; die Armee desHerzogs von Albanien wäre für eine so wichtige Un-ternehmung zu schwach; sie würde durch den Wi-derstand der befestigten Plätze dieses Königreichs
auf