Band 
Zweyter Theil.
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294
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Zweytes Buch.

änderung war, wie so viel andre, das Werk ei-1524 yeö Weibes. Der Herzog hatte *) die Beatrixvon Portugal!, eine Schwester der Isabelle, derenVermählung mit dem Kaiser damals in Unterhand-lung war, und kurz darauf **) zu Stande kam,geheyrathet. Beatrix zog unvermerkt den Herzogauf die kaiserliche Seite; er erklärte sich nicht öf-fentlich; aber unter der Hand liehe er dem Herzogevon Bourbsn Juwelen und Geld?). Bourbon> 'gieng nach Deutschland, und war glücklich, theilsdurch diesen Vorschuß, und theils durch den Cre-dit des Erzherzogs Ferdinands, zwölf tausend Lanö-quenetö anzuwerben, die fast allesaiymt alte, ver-suchte, und geübte Krieger waren <r). Ihr An-führer war Georg Fronsberg: einMann von einerriesenmäßigen Größe, einer ganz ungewöhnlichenStärke, einer wilden Tapferkeit, ein vortrefflicherBürger, ein wüthender Lutheraner; kühn und hi-tzig zum Dienste seines Vaterlandes, und gegenden Pabst alles zu unternehmen, und deswegen be-gierig alle Gelegenheit mit Freuden zu ergreifen,Krieg in Italien zu führen, in der Hoffnung , indiesen Umstanden Mittel zur Demüthigung des rö-mischen Stuhls zu finden. Aus Ehrgeiz wünschteer seine frevelhaften Hände selbst an den Pabst zulegen, und hatte eine güldene Kette schmieden las-sen , um ihn, wie er sagte, mit eigener Hand da-mit

p) keron kranoilc. ValeL<0 (inicbenon kilü.

k) Den aS Marz izsz, **) rzstz.