z i8 Zweytes Buch.
e-,r-) hauen, und sein eben so stark verwundeter Gaul152; konnte ihn nicht mehr tragen. Wilhelm von Bel-lai. Langai sah ihn fallen, und stieg eilig vom Pfer.c de, ihm zu helfen. Mit Mir lst es aus, sagteihm der Oberstallmeister mit einer sterbenden Stim-me *), laufen sie zum Könige, und lassen michsterben. Ludwig Darö, dieser tapfre Vertheidigervon Venozza **), der selbst nach der Rebellion desBourbon die zärtlichste Liebe gegen diesen Aufrührermit der unverbrüchlichsten Treue gegen seinen Herrnzu verbinden wußte, wurde aus dem Sattel geho-ben, mit Füßen getreten, und im Gedränge erstickt.Eben dies Schicksal hatte auch der Graf von Tour-non. Der Graf von Tonnere war durch die vielenHiebe, die er ausgehalten, so verstellt, daß man ihnnach der Schlacht unter dem Haufen der Todtenkaum erkennen konnte. Der Baron von Transstund auf dem linken Flügel, wo der Herzog vonAlenzon commandirte, und beklagte sich über dasSchicksal, das ihm die Gelegenheit versagte, seinenMuth zu beweisen: sein einziger Sohn war seinen Em-pfindungen nach glücklicher; er war im Mitteltreffen»Dieser junge Mensch hatte mit vieler Herzhaftigkeitgefochten, aber endlich gerieth er, ganz entkräftetund ohnmächtig, bey dieser Ebbe und Fluth des Ge-
geftch-
DraNtome sagt, daß in dieser Schlacht der Ober-stallmeister unaufhörlich beschafftiget gewesen sey,die Hiebe zu pariren, die man auf den König that,und daß dieses, nach altem Gebrauch, das Amt desobern und ersten Stallmeisters in allen Schlachtengesell sey, wo der König selbst zugegen gewesen.
"*) Im Jahr r zoz.