Band 
Zweyter Theil.
Seite
342
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342 Zweytes Buch.

blick, ohne Ranzion, mit der Höflichkeit und Groß«1525 muth zurück, die der französischen Denkungöartähnlich ist.

Pontdormy gieng zurück über den Neungraben,traf die erwähnten Garnisonen an, schlug sich durch,machte viel Gefangne, und zog triumphirend in,The-rouenne ein.

Ein französisber Soldat der Besahung vonHesdin, Namens Batard, war in einem Scharmü-tzel gefangen genommen, und nach Bethune gebrachr.Der Graf von Fiennes, Gouverneur von Flandern,und der Herzog von Arschot, Commendant der kaiser-lichen Truppen in den Niederlanden, wollten sichwegen des Ueberfalls des Neungrabenö rächen, undersuchten diesen Batard, den sie für einen schlauenund beherzten Menschen ansahen, zu bestechen. Siegaben ihm dir Freyheit, und versprachen ihm einegroße Belohnung, wenn er ihnen das Schloß vonHeödin in die Hände spielen würde. Batard ver«band sich dazu; er sagte, die Schlüssel diesesSchlosses wären einem seiner Freunde anver-traut, den er leicht gewinnen könnte: er wolltediesen Handel mit ihm verabreden; die Franzosenwürden keinen Argwohn auf ihn werfen, sondernglauben, er käme bloß nach Hesdin, um mit seinenAnverwandten über die Mittel seiner Ranzion zusprechen. Batard war treu, und brauchte diesKunststück, bloß seine Feinde zu betrügen. So balder nach Hesdin kam, war seine erste Sorge, demPontdormy von dem Antrage Nachricht zu geben,den man ihm gethan, und von der Antwort, die er

gegeben