EilfteS Kapitel. z6A
schlössen hatten: tannoi erhielt durch feine Vorstel-lungen die Erlaubniß, ihn näher nach Valenzia znbringen, in ein Land, wo er sich etwas mit der Jagdbelustigen konnte. Hier ließ er ihn unter der Auf-sicht des Alarzon, der ihn seit seiner Gefangenschaftnicht verlassen hatte, und er selbst gieng mit Mont-morency an den Spanischen Hof: er gab dem Kai.ser Rechenschaft von den Bewegungsgründen, dieihm diese glückliche List eingegeben, die er ge-braucht hatte: er legte ihm den Zustand Italiensvor, die Gesinnungen der Fürsten dieses Landes, undselbst der kaiserlichen Generale, und endigte mit demRath an einen Frieden zu denken. Der Kaiserüberhäufte ihn mit Liebkosungen und Schmeiche.leyen: er rühmte und belohnte seine Dienste: erschien seine Gründe zu billigen, und ließ den Könignach Madrid bringen, dem Scheine nach, damit erihn näher hatte, und persönlich mit ihm ^unterhan-deln könnte, in der That aber, um ihn von den !Kü-sten zu entfernen, wo ihm die Flucht vielleicht leichtergeworden wäre >).
Die Abfahrt des Königs aus Italien verdop-pelte die Furcht aller Mächte dieses Landes; die kai-serliche Armee, die nunmehr keine andre Beschäffti-gung hatte, konnte ungehindert auf neue Eroberun-gen ausgehn; die Truppen waren bezahlt, zufriedenund siegreich; nichts konnte ihnen widerstehen: siekonnten, wenn es ihnen einfiel, aus dem Meyländi-schen ins Neapolitanische, und von einem Meere zum
andern
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n. Band. Aa
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