Band 
Zweyter Theil.
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Zwölftes Kapitel. 4z r

wegke eine große Anzahl LanSquenekS ihm in Italienzu folgen, er gab jedem einen Thaler Handgeld. Erversprach ihnen in diesem glücklichen Land- eine umermäßliche Beute, und erinnerte sie der Reichthümer,die die Plünderung des französischen Lagers bey Pa.via ihren Landesleuten erworben hatte. Der Erzher.zog versah sie mit Artillerie und mit Pferden. Siegiengenvoll vv''. Hoffnung ab, entweiheten unterwe.gens die heiligen Gefäße, und zerrissen und zerbrachendie Bilder, die sie antrafen.

So bald der Herzog von Urbino, der die Bela-gerung von Genua zu spat unternommen hatte, ihrenAnmarsch hörte, hob er die Belagerung auf, um dieVereinigung derselben mit Bourbons Armee zu hin-dern. Er wollte ihnen bey dem Uebergange einesFlußes,oder bey dem Auszuge aus diesem oder jenemengen Passe auflauren: aber er betrog sich gleich an-fangs, und traf den Weg nicht, den sie gewählt hat.ten. Er glaubte, sie würden gewiß durch die Ge-genden von Brescia und Bergamo ziehen, und giengihnen in diesen Gedanken bis an die Adda entgegen:allein sie rückten durch das Tridentinische und Vero.nesische, und kamen in das Mantuanifche. Der Her-zog von Urbino richtete nun seinen Marsch nach demfeindlichen ein, und suchte sie im Mantuanischen:zum Unglück traf er sie an, und zwar bey Borgoforte,wo sich der Oglio in den Po ergießt. Er hätte mitdem Angriff menigstens so lange warten sollen, bis sieden Uebergang über den Po versucht hätten: alleiner glaubte, er müßte diesem Augenblicke zuvor kom-men. Der Herzog von Ferrara, den der Pabst in die

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