Band 
Zweyter Theil.
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467
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Zwölftes Kapitel.

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nigkeit des Königs gegen seine Schwester *) etwasgekühlt haben mußte, und aus der Sorglosigkeit desKönigs, welche von der Zeit, und den Wollüsten,denen er sich überließ, täglich vermehrt ward. DerSchluß, daß man es ihm an allem würde fehle!, las,sen, so bald er in Italien angelangt seyn würde.

Franz der!. machte gleichfalls mit Franz Sforzgund den Venezianern einen neuen Tractat, in wel-ch« m man wechselseitig die Truppen verabredete, dieman gegen den Kaiser unterhalten wollte. Die Vermtianer zogen die Florentiner, die damals gleich'wohl von dem Joche der Mediceer frey waren, mitin dieses Bündniß.

Dies war also in der That noch immer dieselbeligue, die im Jahr r;r6 gemacht war, aber dieseLigue, die durch manche widrige Vorfälle ermuntertworden, sollte nun einmal aus ihrer Unthätigkeitaufwachen, und der gemeinen Sache dienen.

*) Ihre Stelle war, wie bereits angemerkt ist, durchAnna von Pissaleu, sonst Mademoiselle de Heilly ge-nannt. ersetzt. Diese ward nachher Herzoginn vonEtampes, und der König ward in ihr in Bour-Leaux.nach seiner Zurückkunst aus Spanien,verliebt.