Band 
Zweyter Theil.
Seite
477
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Dreyzehenles Kapitel. 477

„AuSfoderung ferner vergißt, und diese Sache als„einen Proceß zu treiben fortfährt, so werde ich ^8„seinem Canzler Lurch einen Advocaten antworten„lassen, der ein weil ehrlicherer Mann ist, als er.,,

Der Kaiser handelte weiser, und war mehr Mei-ster seiner Leidenschaften; er antwortete also aufeine vvrcheilhafte Art, daß es einem Könige sehrschlecht anstehe, Bedienten zu beleidigen, die in derVertheidigung ihres Herrn ihre Pflicht erfülleten.

Robertet schrieb auf Befehl des Königs dieganze Rede nieder, von der wir itzt gesprochen ha-ben. Der König wollte sie zugleich mit dem Car-tell dem Gesandten übergeben. Dieser aber ent-schuldigte sich noch einmal, sie anzunehmen, und zwarallezeit aus dem Grunde, daß er abgerufen wäre.

Man mußte also alles dem Wappenherold Guienneüberliefern, der wieder nach Spanien gieng, dasCartell zu übergeben, und den Kampfplatz zufordern.

Der Kaiser gab ihm noch einmal den 8ten Iu-nius, vor seinem ganzen versammleten Hofe, einefeyerliche Audienz, und nahm die Schrift, die ihnder Lügen strafte, die Vorwürfe, und die Heraus-forderung seines Nebenbulers an: Er war damalszu Monzon in Arragonien. Es schien, er machesich eine Freude, Guienne wieder zu sehen, und die-ser Herold rühmt m seiner Registratur die Leut-seligkeit des Kaisers, und das höfliche Betragen,womit ihm dessen Bedienten begegneten. Indem

Guienne